Es gibt viel zu tun…

Hallo zusammen,

lang ist’s her, dass ich mich vorgestellt habe. Seitdem ist hier meinerseits leider wenig passiert. Das Studium nimmt hier einiges an Zeit in Anspruch, aber es geht voran. Zum Zeitpunkt meines letzten Beitrags bin ich ins Fachstudium gestartet. Mittlerweile habe ich alle Prüfungen des Grundstudiums und auch einen Teil des Fachstudiums erfolgreich abgeschlossen, wobei dies die nicht elektrotechnischen Fächer betrifft, wie Projekt- und Qualitätsmanagement oder Mitarbeiterführung und Betriebswirtschaft. Alles Fächer die auf den ersten Blick vielleicht langweilig oder etwas trocken wirken, aber dennoch Spaß machen können, die aber Themen behandeln mit denen ein Techniker durchaus in seinem späteren Berufsleben zu tun hat. Das Konzept des DAA Technikums hatte ich ja schon zu Beginn im Interview oder auch in meinem ersten Beitrag erläutert. Dadurch gestalten sich auch solche Fächer durchaus interessant, da wir viel mit praxisnahen Beispielen, bzw. sogenannten Handlungssituationen arbeiten. In diesen Handlungssituationen wird man vor Probleme oder Aufgaben gestellt, die es als Techniker zu lösen und zu bewältigen gibt. Das ist sehr hilfreich, da man dadurch sehr schnell einen ganz andern Bezug zu den Themen aufbauen kann und einiges vielleicht auch schon aus seinem aktuellen Beruf kennt. Das macht das Ganze manchmal etwas einfacher. Die letzten dieser Prüfungen habe ich zur Mitte des letzten Jahres abgelegt, sodass ich mich von da an voll auf die wichtigen Fächer konzentrieren konnte. Im Zuge neuer Handlungssituationen, welche wir in regelmäßigen Abständen in mehrtägigen Präsenzphasen erarbeiten, kommt Lernmaterial für Fächer wie Anlagentechnik, Messtechnik oder auch Elektrotechnische Grundlagen zum Einsatz. So mussten wir zum Beispiel in diesen Bereichen Überwachungsschaltungen mit elektronischen Bauteilen und einer Anpassungsschaltung entwickeln. Dafür bekommen wir u.a. Software gestellt, mit der wir das ganze simulieren können um unsere Lösungen zu überprüfen. In Fächern wie Automatisierungstechnik müssen z.B. Kenndaten für PI-Regler ermittelt werden. Gerade heute bin ich von einer Präsenzphase zurück. Es gab wieder jede Menge neues – es gilt einiges aus dem Bereich der Mikrocomputertechnik zu erlernen –  wir haben Lösungen verglichen und andere noch erarbeitet. Der Zeitplan ist zwar eng, aber wenn man am Ball bleibt ist es zu schaffen. Bis zu den staatlichen Vorprüfungen zum Jahresende muss allerdings noch die ein oder andere geschrieben werden. Dafür ist aber bald ein Ende in Sicht, was die Motivation aufrecht erhält.

Ich hoffe, mein Beitrag verschafft euch nochmal einen Einblick in meine tägliche Arbeit. Wenn ihr Fragen zu bestimmten Themen oder Fächern habt, stehe ich euch natürlich immer zur Verfügung.

Macht’s gut und bis bald…

Euer Techniker Schüler, oder Student (ist ja immerhin ein Fernstudium, da darf man sich ja auch so nennen),

Freddy

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